Patellaluxation (PL)andre

Wenn die Kniescheibe verrückt spielt

Ein Problem bei allen Kleinhunde-Rassen

Alle unsere Zuchthunde wurden bei einem zertifizierten Gutachter für erbliche Patellaluxation untersucht. PL betroffene Hunde gehören in keine Zucht auch nicht in sogenannte „Lieberhaberzuchten“.

Allgemein

Bei der Patellaluxation geht es um die Kniescheibe (Patella) eines Hundes. Hier gibt es zwei Varianten.

1. Medial: Die Kniescheibe ist nach innen verlagert/luxiert.
2. Lateral: Die Kniescheibe ist nach außen verlagert/luxiert.

Die Verlagerung der Patella nach außen ist eher selten und kommt meistens nur bei großen Hundereassen vor. Patellaluxation ist typisch für alle Kleinhunderassen.

Wie ensteht Patellaluxation?

Die Patellaluxation kann vererbt sein, diese kann sich ein Hund aber auch erwerben oder durch eine Verletzung zuziehen. Meist geht Sie mit einer Fehlstellung der Gliedmaßen einher. Die Verlagerung kann vorübergehend oder auch dauerhaft sein.

Diagnostik

Grad I:
Die Kniescheibe lässt sich verlagern/luxieren, weist aber keine weiteren Symptome auf.

Grad II:
Die Kniescheibe verschiebt sich spontant und bleibt verschoben, bis sie zurückgelagert wird oder der Hund das Kniegelenk streckt.

Grad III:
Die Kniescheibe bleibt verlagert, was sich zwar beheben lässt, jedoch kehrt die Kniescheibe gleich wieder in die Verlagerung zurück. Der Hund weist eventuell einen Haltungsfehler auf oder zeigt ein Humpeln, Hüpfen oder Lahmheit. Dies kann sich bis zu einem ausschließlichen Laufen auf drei Beinen steigern.

Grad IV:
Die Kniescheibe ist stets verlagert, wodurch der Hund das Kniegelenk nicht mehr druchstrecken und dadurch nur mit eingeknicktem Bein laufen kann. Es kann eine starke Fehlhaltung der Beine vorliegen, bis hin zum ständigen Hochhalten des betroffenen Beines.

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